Der analoge Mann

20,60 EUR
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  • Verlag: Reprodukt
  • 13.11.2019
  • Buch
  • 96 Seiten
  • gebunden
  • ISBN: 978-3-95640201-2

Fünfzehn Jahre lang hat Andreas Michalke regelmäßig neue farbige Episoden der Serie „Bigbeatland“ für die unabhängige linke Wochenzeitung „Jungle World“ gezeichnet. Mit „Der analoge Mann“ kehrt er nun zurück zu seinen autobiografischen Ursprüngen: In den 1990er Jahren veröffentlichte er zusammen mit Minou Zaribaf die Heftreihe „Artige Zeiten“, in der er sein wildes Leben als Punk dokumentierte.

Dreißig Jahre später sieht der Alltag des heute Mittfünfzigers etwas anders aus: Er berichtet vom Plattenkaufen und -hören, vom Einkaufen im Supermarkt, von Demos, Radfahren und Swingtanz… Alltag in Berlin eben, alles, was man als analoger Mann im digitalen Zeitalter so tut – während Amerika Trump wählt und Deniz Yücel in der Türkei im Knast sitzt.

Andreas Michalke wurde 1966 in Hamburg geboren. Seit Ende der achtziger Jahre veröffentlicht er Comics und Zeichnungen in den Hardcore-Magazinen „Trust“ und „Zap“. Da er selbst als Schlagzeuger in einer Band spielte, verband er schon damals Musik und Zeichnen miteinander und gestaltete auch für andere Bands Plakate und Flyer.

Zusammen mit Minou Zaribaf schuf er 1991 im Eigenverlag das Comic-Magazin „Artige Zeiten“, das mit der vierten Ausgabe bei Reprodukt fortgesetzt wurde. 1993 wurde „Artige Zeiten“ mit dem Fanzine-Preis auf dem Comic-Salon in Hamburg ausgezeichnet, für seinen Band „Smalltown Boy“ erhielt Andreas Michalke 1999 den ICOM Independent Preis. Nach dem Ende von „Artige Zeiten“ entstand eine neue Heftserie, „Mono“.

Von 1999 bis Mitte 2001 hat er gemeinsam mit Julia Tägert den Comic-Strip „Sophies Welt“ in der „Berliner Zeitung“ veröffentlicht, seitdem gestaltet Andreas Michalke regelmäßig neue farbige Episoden seiner Serie „Bigbeatland“ für die Wochenzeitung „Jungle World“ und zeichnet für das Punkrock-Fanzine „Ox“.