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Demokratie – Wirtschaft – Gewalt
Für eine realistische Gesellschaftskritik
- Verlag: Velbrück
- 31.01.2025
- Buch
- 148 Seiten
- Softcover
- ISBN: 978-3-95832397-1
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Gesa Lindemann
- Buchtitel: Demokratie – Wirtschaft – Gewalt
- Untertitel: Für eine realistische Gesellschaftskritik
- ISBN: 978-3-95832397-1
- Verlag: Velbrück
- Produktart: Buch
- Seiten: 148
- Erscheinung: 31.01.2025
- Einband: Softcover
- Auflage: 1. Auflage 2025
- Format: 140 x 222 mm
-
Hersteller:
Velbrück GmbH Bücher und Medien
Tel: +49 2254 8360318
Meckenheimer Str. 47
DE-53919 Weilerswist
Fax: +49 2254 8360333
E-Mail: info@velbrueck.de
URL: www.velbrueck.de
Autor:innenbeschreibung
Gesa Lindemann ist Fellow am Max-Weber-Kolleg. Bis 2024 war sie Professorin für Sozialwissenschaftliche Theorie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Bei Velbrück Wissenschaft erschienen: Das Soziale von seinen Grenzen her denken (2009), Weltzugänge. Die mehrdimensionale Ordnung des Sozialen (2014), Strukturnotwendige Kritik. Theorie der modernen Gesellschaft, Band 1 (2018) sowie Die Ordnung der Berührung. Staat, Gewalt und Kritik in Zeiten der Coronakrise (2020).
Produktbeschreibung
Gerade die wichtigsten Probleme unserer modernen Gesellschaft, so scheint es, werden mehr als alle anderen verdrängt. Globale Protestbewegungen haben die zunehmend ungleicher werdende Vermögensverteilung angeprangert, gegen die unzureichende Klimapolitik protestiert und damit öffentliche Aufmerksamkeit erregt – aber sie sind weitgehend folgenlos
geblieben. Warum ist die linke Kritik so wirkungslos geblieben und weshalb hat stattdessen die extreme Rechte zunehmend an Boden gewonnen?
Gesa Lindemann führt aus, wie die linke Gesellschaftskritik ihre praktischen Handlungsoptionen verliert, solange sie verdrängt, dass die universalistische Orientierung am Ethos der Menschenrechte auf einen Staat mit einer überlegenen Zentralgewalt angewiesen ist. Sie bezeichnet dies als Gewaltparadox der Moderne. Um eine realistische, am Ethos der Menschenrechte orientierte Gesellschaftskritik zu verwirklichen, ist es nach Lindemann deshalb erforderlich, dieses Paradox praktisch zu gestalten, statt es zu ignorieren.
Der Text gewann 2023 den Essaypreis des Jakob-Fugger-Zentrums.