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Liebe der Armen
- Verlag: MILENA
- 02.03.2026
- Buch
- 280 Seiten
- Hardcover
- ISBN: 978-3-90346051-5
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Stefan Tafler
- Buchtitel: Liebe der Armen
- ISBN: 978-3-90346051-5
- Verlag: MILENA
- Produktart: Buch
- Seiten: 280
- Erscheinung: 02.03.2026
- Einband: Hardcover
- Format: 130 x 200 mm
-
Hersteller:
MILENA Verlag
Tel: +43 1 4025990
Leonore-Brecher-Weg 3/1
AT-1120 Wien
Fax: +43 1 4088858
E-Mail: office@milena-verlag.at
URL: www.milena-verlag.at
Autor:innenbeschreibung
Stefan Tafler
geb. am 30. August 1886 in Wien. Seine Eltern gehörten zum jüdischen Bürgertum der Stadt. Er besuchte das heutige Gymnasium Wasagasse, damals Maximilians-Gymnasium, das unter jüdischen Familien sehr beliebt war. Im Alter von 13 Jahren verlor Stefan Tafler durch einen Fahrradunfall seinen linken Arm, was sein Leben nachhaltig prägte. 1921 veröffentlichte er sein erstes bedeutendes Werk: Der Krüppel. Das Buch erlangte große Bekanntheit, als es der renommierte Schriftsteller Alfred Döblin 1921 in Berlin in einer Rede erwähnte. Der Einsatz für Menschen mit Behinderungen zog sich durch das Leben von Tafler. Ende der zwanziger Jahre heiratete er seine Freundin Hedwig Milde. 1930 erschien der Roman Die Liebe der Zehnjährigen unter dem Pseudonym Hedwig S. Milde. Bereits ein Jahr später erschien bei E.P. Tal & Co. sein Roman Liebe der Armen. Beide Romane wurden von den Nationalsozialisten verboten. Tafler floh vor der Verfolgung aus Österreich und lebte kurzzeitig in Paris, bevor er 1939/40 im Internierungslager Vernet eingesperrt wurde. Von dort wurde er 1941 in das Lager Noé verlegt und dann 1942 nach Drancy. Während seiner Flucht und Internierung gab es internationale Bemühungen, ein Visum für ihn zu erlangen, um ihn in Sicherheit zu bringen. Im August 1942 begannen die Nationalsozialisten mit der Deportation von Tafler und Hunderten anderen Jüdinnen und Juden von Drancy nach Auschwitz, wo er nach seiner Ankunft selektiert und ermordet wurde.
Produktbeschreibung
Der Roman „Liebe der Armen“ macht das Wien der Spätmonarchie hörbar: Arbeit, Hunger, Gewalt, Wirtshaus, Bordell – ungeschönt, lebendig und bis heute gegenwärtig.
Wien-Josefstadt, ein Zinshaus 1914, der Erste Weltkrieg steht kurz bevor. Hier spielt ein Gesellschaftsroman, der das Leben der kleinen Leute, der Taglöhner, Heimarbeiterinnen und Arbeitslosen im Hinterhof des 8. Bezirks scharf und zärtlich
zugleich beschreibt.