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Lesen gegen das Vergessen
Eine US-Studie belegt, dass Lesen und Schreiben das Alzheimerrisiko senken. Das Gehirn fordern
Wer ein Buch liest, tut mehr, als sich die Zeit zu vertreiben: Lesen und Schreiben helfen gegen das Vergessen. Das zeigt eine aktuelle Studie aus den USA, über die der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) berichtet. Wer sein Gehirn regelmäßig fordert, senkt demnach das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, um fast 40 Prozent. Auch andere intellektuelle Tätigkeiten wie das Verfassen von Texten oder das Erlernen einer Fremdsprache wirken sich positiv auf die kognitive Gesundheit aus.
Länger gesund bleiben
Insgesamt nahmen an der Studie, die in der medizinischen Fachzeitschrift "Neurology“ der American Academy of Neurology publiziert wurde, knapp 2.000 Personen teil. Jene Gruppe, die im Lauf ihres Lebens besonders geistig aktiv war, hatte ein um 38 Prozent geringeres Alzheimer-Risiko als die Vergleichsgruppe mit niedriger kognitiver Aktivität. Konkret erkrankten in der aktivsten Gruppe 21 Prozent an Alzheimer, in der inaktiven hingegen 34 Prozent. Teilnehmende mit hoher geistiger Aktivität erkrankten im Schnitt mit 94 Jahren, jene mit geringer kognitiver Anregung bereits mit 88.
Regelmäßig Bücher lesen
Laut Studienautorin Andrea Zammit vom Rush University Medical Center sind es oft einfache Gewohnheiten, die langfristig zählen: regelmäßig Bücher lesen, Rätsel lösen, Tagebuch schreiben oder Museen besuchen. Auch der Zugang zu Zeitungen und Zeitschriften sowie sozialer Austausch wirken sich positiv auf die geistige Fitness aus.
Die HVB-Meldung finden Sie hier.
Zur Studie geht es hier.
Foto: Pixabay/sabinevanerp