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Gin Boom
Roman
- Verlag: Carl Ueberreuter Verlag
- 25.02.2026
- Buch
- 184 Seiten
- Softcover
- ISBN: 978-3-80007806-6
Bibliografische Daten
- AutorInnen: Verena Titze
- Buchtitel: Gin Boom
- Untertitel: Roman
- ISBN: 978-3-80007806-6
- Verlag: Carl Ueberreuter Verlag
- Produktart: Buch
- Seiten: 184
- Erscheinung: 25.02.2026
- Einband: Softcover
- Format: 135 x 210 mm
-
Hersteller:
Ueberreuter, Carl, Verlag GmbH
Tel: +43 1 9195024650
Frankgasse 4
AT-1090 Wien
E-Mail: office@ueberreuter-sachbuch.at
URL: www.ueberreuter-sachbuch.at
Autor:innenbeschreibung
Verena Titze (geboren 1985 in Niederösterreich, aufgewachsen in Hongkong und Wien) ist Kabarettistin und Schriftstellerin. Nach einem Studium der Theater- und Filmwissenschaft sowie Publizistik in Berlin und Wien arbeitete sie viele Jahre als Journalistin und PR-Managerin, bevor sie 2020 ein Burnout und eine Alkoholabhängigkeit in eine persönliche Krise führten. Nach stationärem Entzug und Reha entschied sie sich für einen radikalen Neubeginn. Seit September 2020 lebt sie nüchtern und verarbeitet ihre Geschichte heute künstlerisch – mit Tiefgang, Humor und Selbstironie. Im November 2024 feierte sie mit „Erfolgreich ins Burnout – ein kabarettistischer Crashkurs“ ihr Kabarettdebüt im ausverkauften Wiener Orpheum, mit dem sie derzeit durch Österreich tourt.
Gemeinsam mit dem Psychiater Michael Musalek hostet sie den Podcast Musalek & Titze – Im Rausch des Lebens, der 2024 und 2025 unter die Top 5 des Ö3-Podcast-Awards gewählt wurde. Seit Dezember 2025 ist sie als TV-Host der gleichnamigen TV-Show auf W24 zu sehen. Für ihre Aufklärungsarbeit auf TikTok erhielt sie 2024 den Stephan-Rudas-Preis. Als Speakerin spricht sie über Burnout, Sucht, mentale Gesundheit und gesellschaftlichen Wandel – unter anderem an der SFU Wien, beim Ö3 Mental Health Day und am Anton-Proksch-Institut. Heute setzt sich Verena Titze für mentale Gesundheit, weibliche Selbstermächtigung und gesellschaftlichen Wandel ein. Sie lebt und arbeitet in Wien.
Produktbeschreibung
Helena trinkt nicht, um zu vergessen.
Sie trinkt, um zu funktionieren.
Sie ist beruflich erfolgreich, schlagfertig, sensibel. Nach der Reha kehrt sie zurück in ihren Alltag aus Medienbetrieb, Events, Dates und subtiler wie offener Grenzüberschreitung. Alkohol und Drogen sind überall: als soziale Schmiermittel, als Belohnung, als Flucht. Und während Helena versucht, sich selbst zu halten, prallen alte Muster, neue Begierden und unausgesprochene Erwartungen mit voller Wucht aufeinander.
In szenischen Fragmenten folgt der Text einer Frau durch Rausch und Zusammenbruch, durch Therapie, Erinnerung und Wiederholung. GIN BOOM erzählt von Abhängigkeit, von männlicher Macht und von den feinen Verschiebungen, in denen Grenzen verschwinden – beruflich, sexuell, emotional. Verantwortung bleibt dabei auffällig oft dort aus, wo sie entstehen müsste.
Der Roman changiert zwischen bitterem Humor, radikaler Intimität und schmerzhafter Klarheit. Er trifft dabei einen Nerv, der weit über das Thema Sucht hinausgeht.
Verena Titze schreibt mit großer Unmittelbarkeit und einer unverwechselbaren Stimme. Ihre Sprache bleibt nah an der Erfahrung, kühl und präzise, aber auf Distanz zur Bewertung und ohne moralischen Kommentar. Ihr Roman ist mutig, unbequem und gleichzeitig zutiefst menschlich.