Rainer Maria Rilke

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  • Verlag: Welsch, Ursula
  • 25.10.2025
  • Buch
  • 250 Seiten
  • Softcover
  • ISBN: 978-3-93721126-8
  • AutorInnen: Lou Andreas-Salomé
  • Buchtitel: Rainer Maria Rilke
  • ISBN: 978-3-93721126-8
  • Verlag: Welsch, Ursula
  • Produktart: Buch
  • Seiten: 250
  • Erscheinung: 25.10.2025
  • Einband: Softcover
  • Reihe (Titel): Aufsätze und Essays
  • Bandnummer: 9
  • Auflage: Ungekürzte Publikation der Erstausgabe von 1928, mit 9 Bildern, Kommentaren, Nachwort, weiteren Materialien und zeitgenössischen Rezensionen und Personenregister
  • Format: 145 x 210 mm
  • Illustrationen: mit den 8 Original-Fotos und dem Deckblatt des Manuskripts
  • Hersteller:

    Welsch, Ursula (MedienEdition Welsch)
    Burg 12
    DE-83373 Taching

    Tel: +49 8687 9847838
    E-Mail: info@medienedition.de
    URL: www.medienedition.de
Rainer Maria Rilke ist auch heute noch einer der bekanntesten, meist gelesenen und zitierten Dichter. Sein 150. Geburtstag ist am 4. Dezember 2025 und sein 100. Todestag ein Jahr darauf am 29. Dezember 2026. Bekannt nicht nur durch seine stimmungsvolle Lyrik, die das Lebensgefühl seiner Epoche aufgreift, sondern auch dafür, dass er für das Gelingen der Dichtung sein Leben opfern musste. Es war nicht zuletzt Lou Andreas-Salomé, die dies in ihrem Erinnerungsbuch beschrieb. Rilkes verzweifelter Ausruf: „Aber. Die Höllen.“ steht in seinem letzten Brief an sie. Dieser Band bietet neben der bewegenden Zwiesprache Lou Andreas-Salomés mit dem jung Verstorbenen auch sieben zeitgenössische Rezensionen und elf weitere Briefe und Berichte – darunter sein Testament und sein letzter Brief an seine Mutter. Die bislang unveröffentlichte Passage über Rilkes Mutter, die für die damalige Publikation gestrichen wurde, ist ebenfalls enthalten. Ein sensibles Nachwort rundet den Band ab. Es lotet Lou Andreas-Salomés nicht leicht zu fassende Position zwischen Psychoanalyse und zeitgenössischer Medizin aus und berichtet von Rilkes Nachlass im Spiegel seiner Vereinnahmung durch einen Verleger.
Das Leben der Lou Andreas-Salomé (1861–1937) umfasst die Emanzipation vom zaristischen Russland mit Hilfe eines sehr scharfen und sich keinerlei Zwängen beugenden Verstands, die finanzielle Unabhängigkeit mit Hilfe der Schriftstellerei und die bereitwillige umfassende Akzeptanz des psychoanalytischen Prinzips in Bewunderung ihres Gründers. Die Stadien dieses Lebens könnten auch betitelt werden mit den Weggefährten jener Zeit – Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud –, man wird damit jedoch diesem selbständigen Intellekt und selbstbestimmten Frauenleben nicht annähernd gerecht. Eine ausführliche Lebensbeschreibung findet sich in: »Lou Andreas-Salomé. ›Wie ich dich liebe, Rätselleben‹. Eine Biographie«, von Michaela Wiesner-Bangard und Ursula Welsch, und auf unserer Website zu Lou Andreas-Salomé.