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Deutscher Buchpreis 2026
Auf der Longlist sind auch zwei Titel aus österreichischen Verlagen vertreten. Vergangenes ergründen
Die Jury für den Deutschen Buchpreis 2026 hat 20 Titel für die Longlist ausgewählt. Mit Elias Hirschls "Schleifen", erschienen bei Zsolnay, und Giuliano Musios "Aus anderem Holz" aus dem Luftschacht Verlag sind auch zwei Titel aus österreichischen Verlagen unter den Nominierten.
Alle nominierten Titel finden Sie hier.
Aufbrüche in eine andere Zukunft
"Das Vergangene ergründen, um Gegenwart zu verstehen – das findet sich in unserer Auswahl der Romane des Jahres 2026 auf ganz unterschiedliche Weisen", erklärt Jurysprecherin Cornelia Geißler, Berliner Zeitung. "Fragmentarische Formen von bezwingender Vielschichtigkeit haben wir ebenso aufgenommen wie große, mitreißende Erzählungen über lange Zeiträume. Wir sind sehr angetan davon, wie markant und erhellend biografische Mehrsprachigkeit in literarischen Reichtum mündet. Stilbewusst, innovativ, durchaus auch mit Witz zeigen die Autorinnen und Autoren die Verletztheit ihrer Figuren, begleiten Aufbrüche in eine andere Zukunft."
Die nominierten Romane
• Shida Bazyar: "Die Lücken" (Verlag Kiepenheuer & Witsch, September 2026)
• Helene Bukowski: "Wer möchte nicht im Leben bleiben" claassen Verlag, Februar 2026)
• Miriam Carbe: "Unerwünschte Töchter" (Carl Hanser Verlag, Mai
2026)
• Muri Darida: "King Cobra" (dtv, März 2026)
• Alisha Gamisch: "Parasiti" (Verlag Voland & Quist, März 2026)
• Franziska Gänsler: "Orca" (Kein & Aber, August 2026)
• Tomer Gardi: "Liefern" (Tropen Verlag, Februar 2026)
• Valeria Gordeev: "Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle " (S. Fischer Verlag, August 2026)
• Elias Hirschl: "Schleifen" (Paul Zsolnay Verlag, Januar 2026)
• Svenja Leiber: "Nelka" (Suhrkamp Verlag, Februar 2026)
• Leh-Wei Liao: "Glaszeit" (Luchterhand Literaturverlag, August 2026)
• Peggy Mädler: "Selbstregulierung des Herzens" (Verlag Galiani Berlin, Februar 2026)
• Giuliano Musio: "Aus anderem Holz" (Luftschacht Verlag, September 2026)
• Yade Yasemin Önder: "Anti Müller" (park x ullstein, Februar 2026)
• Lukas Rietzschel: "Sanditz" (dtv, März 2026)
• Ingo Schulze: "Das Wasser im August" (S. Fischer Verlag, August 2026)
• Heinz Strunk: "Memories of Heidelberg" (Rowohlt Verlag, Juli 2026)
• Karosh Taha: "Gulistan" (DuMont Buchverlag, August 2026)
• Lilli Tollkien: "Mit beiden Händen den Himmel stützen" Aufbau Verlage, März 2026)
• Dana Vowinckel: "Anton und Alma" (Suhrkamp Verlag, September 2026)
Weitere Informationen zum Deutschen Buchpreis finden Sie hier.