Bücherschau Nr. 231

Bücherschau Nr. 231 Die Zeitschrift widmet sich u. a. Marlen Haushofer, Erich Kästner und Haruki Murakami.

Große literarische Stimmen

In der Bücherschau Nr. 231 lesen Sie interessante Autor:nnenporträts, Neuigkeiten über den Buchmarkt und zahlreiche Rezensionen. Diesmal sind Porträts von Marlen Haushofer, Erich Kästner, Haruki Murakami und Tonio Schachinger in der neuen Ausgabe zu entdecken. Außerdem finden sich ein Porträt der AK-Bibliotheken Vorarlberg, der Slowenischen Bibliothek, ein Essay von Thomas Ballhausen sowie eine Projektarbeit über die "eBook — Sprechstunde in der Bücherei Wieden" von Franco Reichmann in dieser Ausgabe.


Marlen Haushofer – noch immer unterschätzt

Die österreichische Schriftstellerin Marlen Haushofer ist trotz der erfolgreichen Verfilmung und Neuauflagen ihres Romans "Die Wand" leider immer noch sehr unterschätzt. Ihre Romane sollten längst zu den großen Klassikern der Weltliteratur zählen, wie Antje Rávik Strubel zu Recht meinte. Eine neue schöne Werkausgabe bietet jetzt Gelegenheit, eine der wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen des letzten Jahrhunderts kennenzulernen, wie Brigitte Winter in ihrem Porträt der Schriftstellerin in dieser Ausgabe der "Bücherschau" konstatiert.


Vielseitig und unvergesslich: Erich Kästner

Erich Kästner wiederum zählt zu den unvergesslichen Autoren des 20. Jahrhunderts. Dass der Kinderbuchautor auch als Journalist, Germanist, Drehbuchautor, Romancier und Lyriker tätig war, davon berichtet Karin Berndl in ihrem kenntnisreichen Porträt zu Erich Kästners 125. Geburtstag oder eben auch zum 50. Todestag, der sich ebenfalls heuer jährt.


Haruki Murakami: Favorit auf den Nobelpreis

Auch Haruki Murakami gilt heute als einer der bekanntesten und beliebtesten Autoren der Weltliteratur und seit vielen Jahren als Favorit auf den Literaturnobelpreis. Simon Berger gibt uns in seinem Porträt in dieser Ausgabe einen kleinen Überblick über dessen riesiges Werk.

Buchpreisträger Tonio Schachinger

Dass der Wiener Tonio Schachinger nach nur zwei veröffentlichten Romanen bereits von Kritik und Lesern gewürdigt, mit dem Deutschen Buchpreis 2023 bedacht und als Stimme seiner Generation gefeiert wird, erklärt sich, so Heimo Mürzl in einem Porträt Schachingers in dieser Ausgabe der "Bücherschau", schlüssig, wenn man seine zwei Romane gelesen hat.

Über Bibliotheken, Notizbücher und E-Books

Lisbeth Postl zeigt in ihrem Porträt der AK-Bibliotheken Vorarlberg überzeugend, wie sehr diese beiden öffentlichen Bibliotheken in Feldkirch und Bludenz gebraucht werden und wie sehenswert sie sind. Anschließend gewährt uns der österreichische Dichter und Kulturphilosoph Thomas Ballhausen in einem Essay einen Einblick in seine neue Forschungsarbeit, in dessen Zentrum die Beschäftigung mit Geschichte und Gegenwart literarisch-philosophischer Notizbücher steht. Peter Klein stellt dann die auf 30 Bände angelegte Slowenische Bibliothek vor, die in Erstübersetzungen Autor:innen und Werke zugänglich macht, die im deutschsprachigen Raum bisher eher unbekannt waren. Und schließlich bietet uns Franco Reichmann mit einem Auszug aus seiner Projektarbeit einen Einblick in seine Erfahrungen mit dem Aufbau und der Praxis der "eBook – Sprechstunde in der Bücherei Wieden".