Hotlist 2020

Hotlist 2020 Sechs österreichische Verlage sind auf der Nominierungsliste vertreten.

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Von 170 Einreichungen kamen 30 Bücher in die Vorauswahl der Hotlist der unabhängigen deutschsprachigen Verlage. Mit Drava, Droschl, Edition Korrespondenzen, Jung & Jung, Otto Müller und Wieser sind sechs österreichische Verlage vertreten. Das Online-Voting läuft noch bis zum 20. August 2020.

 

Sechs Titel aus Österreich

Unter den 30 nominierten Titeln ist die österreichische Verlagsszene mit sechs Büchern vertreten. Der Drava Verlag überzeugte die Jury mit Jerneja Jezerniks Biografie "Alma M. Karlin", die Edition Korrespondenzen mit Hamed Abbouds Erzählungen "In meinem Bart versteckte Geschichten". Helena Adlers "Die Infantin trägt den Scheitel links" (Jung & Jung) kam ebenso in die Vorauswahl wie Tine Høeg mit "Neue Reisende" (Literaturverlag Droschl) und Karin Peschka mit "Putzt euch, tanzt, lacht" (Otto Müller Verlag). Vom Wieser Verlag wurde der Roman "Mit Bat’a im Dschungel" von Markéta Pilátová nominiert.

Alle 30 Nominierungen finden Sie hier.

 

Spannende Wahl

Von einem Kuratorium wurden die 30 nominierten Titel bestimmt, zehn Bücher dieser Vorauswahl werden am Ende die Hotlist 2020 bilden. Für drei Titel fällt die Entscheidung durch ein Online-Voting, sieben weitere durch eine Jury. Jeder der zehn Titel der Hotlist hat dann die Chance auf den Preis der Hotlist (dotiert mit 5.000 Euro) und den Melusine-Huss-Preis (Qualitätsdrucken bei Theiss im Wert von 4.000 Euro).

 

Die Geschichte der Hotlist

Initiiert durch den Blumenbar Verlag erfanden 20 Verlage aus Österreich, Deutschland und der Schweiz 2009 als spontane Aktion die Hotlist. Immer mehr Unterstützer sprangen der Idee einer Liste der besten Bücher aus unabhängigen Verlagen bei, Tausende Menschen beteiligen sich an den Internet-Abstimmungen. 2010 waren es bereits 110 Verlage, die sich um den Platz auf der Hotlist bewarben, 2014 wurden es 143, heuer sind es 170.

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