Statistik öffentlicher Bibliotheken

Statistik öffentlicher Bibliotheken Österreichs Büchereien verzeichneten 2019 leichte Steigerungen.

Bibliotheken im Aufwind

Öffentliche Bibliotheken erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit, wie die Österreichische Büchereistatistik für das Jahr 2019 dokumentiert. Vor allem die Zahl der Beschäftigten ist deutlich gestiegen, aber auch die Entlehnungen verzeichnen Zuwächse.

 

Mehr Beschäftigte, mehr Standorte

Das größte Plus zeichnet sich bei der Zahl der BibliothekarInnen ab, und zwar in sämtlichen Beschäftigungsformen. 2019 arbeiteten 10.432 Personen in den öffentlichen Bibliotheken, 2018 waren es noch 10.049. Vor allem bei nebenberuflichen BibliothekarInnen fällt der Zuwachs mit 13 Prozent besonders hoch aus. Auch die Zahl der Standorte ist gestiegen und beträgt nun 1.391. Bei den Sonderformen kann man allerdings seit Jahren einen Rückgang feststellen.

 

Mehr BenutzerInnen

Das dritte Jahr in Folge stieg die Zahl der BenutzerInnen geringfügig an (+ 1,8 Prozent). Die erhobenen 826.746 BenutzerInnen entsprechen 9,3 Prozent der Bevölkerung. Den größten Zuwachs verzeichneten Kärnten, die Steiermark und Niederösterreich.

 

Mehr Medien, mehr Entlehnungen

Mit 11.418.186 Medien standen den BenutzerInnen der Öffentlichen Bibliotheken um 1,2 Prozent mehr Medien als 2018 zur Verfügung. Auch die Entlehnungen stiegen mit einem Plus von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr leicht. 2018 waren es noch 23.815.086 Entlehnungen, 2019 wurden 24.023.463 Entlehnungen verzeichnet.

 

Mehr Veranstaltungen

Dass Öffentliche Bibliotheken mit ihren Angeboten punkten, zeigt auch die Veranstaltungstätigkeit. Diese stieg 2019 neuerlich mit einem Zuwachs von 4,4 Prozent. Das entspricht 47.704 Büchereiveranstaltungen, die von 1.218.999 TeilnehmerInnen besucht wurden.

 

Weitere Informationen zur Büchereistatistik 2019 erhalten Sie auf der Website des BVÖ.

 

Foto: BVÖ/Christina Repolust